Atemtherapie – Eutonie, Holotropes Atmen, Atemarbeit und Sprecherziehung

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Alternativmedizin – Heilmethoden – Atemtherapie

Atemtherapie ein Weg zur ganzheitlichen Heilung und Behandlung

Atemtherapie - Eutonie, Holotropes Atmen, Atemarbeit und Sprecherziehung
Atemtherapie – Eutonie, Holotropes Atmen, Atemarbeit und Sprecherziehung

Die Atemtherapie beschäftigt sich mit dem Atmen und zwar mit dem richtigen und gesunden Atmen. Durch spezielle Techniken und Methoden kann der Atem die inneren Organe stimulieren und wieder funktionstüchtiger machen, dies nennt man Atemarbeit. Durch die Aufnahmen von mehr Sauerstoff und den Abbau von Kohlendioxid wird der Körper in einen gesünderen Kreislauf gebracht. Besonders das Gehirn braucht sehr viel Sauerstoff und kann somit wesentlich leistungsfähiger werden. Sie erfahren hier mehr zu den Themen Eutonie, holotropes Atmen und Sprecherziehung.

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Welche Methoden gibt es, die sich mit der Atemarbeit auseinandersetzen?

Die Eutonie

Diese Atemtechnik der Eutonie ist von Gerda Alexander und arbeitet mit dem unbewusst verlaufenden Atmen eines Patienten. Ziel ist es die Verhaltensmuster und Bewegungsmuster zu verbessern sowie die Selbstwahrnehmung und Körpersensibilität zu stärken.

Die Atem-, Stimm- und Sprecherziehung

Schlaffhorst und Andersen sind die Urheber der Therapieform zur Stimm- und Sprecherziehung. Hierbei wird die vegetative und die somatische Nervensystem des Patienten in Betracht gezogen. Diese Therapieform verbessert die Atmung, die Stimmbildung und die Körperbewegung.

Die Atemarbeit

Cornelis Veening ist die Urheberin dieser Atemtherapie. Sie basiert auf den Ansätzen des Psychologen C. G. Jungs. Diese Form der Atemarbeit beschäftigt sich mit der These das der Atem gesteuert durch unserer Inneres sich im Außen falsch oder richtig bemerkbar macht und durch das richtige Atmen das Innere verändern kann. Der körperliche und seelische Zusammenhang wird dabei klar.

Holotropes Atmen

Stanislav Grof geht, beim holotropen Atmen von einem Ansatz des willentlich eingesetzte Atems aus, das sogenannte holotrope Atmen. Durch das vertiefte Atmen oder sogar Hyperventilation, wird eine Beziehung zum Innenleben hergestellt bzw. eine Verbindung zum höheren Selbst.

Dies sind einige Atemmethoden die gezielt den Atem einsetzen, aber auch in anderen Formen der Körperarbeit spielt der Atem immer wieder eine wichtige Rolle, so zum Beispiel im Yoga, in der Kampfkunst, in der Kommunikationslehre, im Shiatsu, im Tai Chi oder anderen Disziplinen der Ganzheitlichkeit.

Gegen welche Krankheiten kann die Atemtherapie helfen?

Die Atemtherapie wird vorzugsweise bei Erkrankungen und Störungen der Lunge und der Stimmorgane eingesetzt, kann aber auch bei unterschiedlichen anderen Krankheiten sehr gut helfen, zu mindestens unterstützend. So zum Beispiel als Prävention oder nach Operationen, Lungenentzündung, bei Problemen im Bronchialbereich oder bei Asthma.

Weiterführende Informationen

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