Depressionen Selbsthilfe – Das können Sie dagegen tun!

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Was gegen Depressionen tun?

Depressionen Selbsthilfe - Das können Sie dagegen tun!
Depressionen Selbsthilfe – Das können Sie dagegen tun!

Depressionen Selbsthilfe: Gegen Depressionen vorbeugend etwas tun ist wichtig. Wichtig ist auch zu entscheiden, ob Selbsthilfe sinnvoll ist oder ob die Erkrankung eine psychotherapeutische oder medikamentöse Behandlung erfordert. Selbsthilfe ist in leichten Fällen möglich. Hier lässt sich auf unterschiedliche Methoden oder Kombinationen zurückgreifen. Was hilft? Bewegung, Johanniskraut oder Therapie?

Bewegung, Gartenarbeit und Sport

Depression bedeutet oft Stillstand. Was kann besser sein, als einem Stillstand mit Bewegung zu begegnen? Egal ob Spaziergang, Gartenarbeit, Walking, Joggen, Schwimmen und Fahrradfahren – Bewegung ist kontraproduktiv für die Entwicklung oder Aufrechterhaltung einer Depression. Ein täglicher Einsatz von mindestens dreißig Minuten sollte dabei gewährt sein. Mit gezielter körperlicher Bewegung lassen sich Depressionen lindern oder sogar überwinden. Das Tageslicht trägt dazu bei, die Stimmung aufzuhellen.

Johanniskraut – Ein bewährtes Mittel zur Stimmungsaufhellung

Johanniskraut ist bei leichten Depressionen ebenfalls wirksam. Nach zwei bis drei Wochen sind oft erste Besserungen spürbar. Johanniskraut sollte vom Hausarzt verschrieben werden, um die richtige Dosierung zu erhalten. Johanniskraut und Sonneneinwirkung schließen sich im Übrigen aus. Auch hier ist ein Gespräch mit dem Arzt sinnvoll.

Depressionen Selbsthilfe, Therapie oder Coaching

Da eine Depression mit negativen Selbstbewertungen einhergeht, sollten neue Lebenseinstellungen und Konfliktlösungsstrategien entwickelt werden. Die pessimistischen Gedanken und Selbsteinschätzungen lassen sich mit Hilfe eines Therapeuten, in einer Selbsthilfegruppe und unter Umständen im ersten Schritt mit guten Freunden hinterfragen. Depressionen sind grundsätzlich Folge negativer Gedanken. Zu den häufigen Formen negativen Denkens gehört das Alles-oder-Nichts-Denken, eine Leugnung des Positiven, die Übertreibung von eigenen Fehlern und das Messen mit zweierlei Maß. Werden diese Begrifflichkeiten hinterfragt, fällt auf, dass depressive Menschen nicht leicht zufrieden gestellt werden können, die eigenen Fehler und Negatives betonen und oft zu hohe Erwartungshaltungen sich selbst gegenüber stellen.

Positiv denken anstatt Negatives zu betonen, ist wesentlich. Es macht keinen Sinn, die Frage zu erörtern, warum es einem selbst so schlecht geht. Fragen, die gute Laune herausfordern, schaffen eine neue Blickrichtung und helfen Lösungen zu finden. Manchmal hilft die Erinnerung, wie Problemen früher begegnet wurde, wie ähnliche Situationen überstanden wurden. Nicht zuletzt ist auch die Frage, was jetzt in diesem Augenblick gut tun könnte, ein Weg in die richtige Richtung. Sich täglich kleine Ziele zu setzen, wirkt allzu großen Erwartungen entgegen, macht es wahrscheinlicher ein gesetztes Ziel zu erreichen und hilft, sich selbst zu loben oder belohnen zu können. Nie sollte vergessen werden, dass alles, was positiv ist, depressiven Verstimmungen entgegensteht. Wem es gelingt, die ersten Schritte zu gehen, der hat sich bereits im Ansatz geholfen.

Die von uns ausgearbeiteten Antworten sollen nur Ihren Spielraum der möglichen Therapien oder Behandlungen erweitern und Anreize setzen Ihr Wissen zu erweitern. Jede Form der Diagnose obliegt Ihrem Arzt oder Therapeuten, welchen Sie zu rate ziehen sollen.

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