Depressionen bewältigen mit Bewegung, Medikamente, Johanniskraut

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So können Sie Depressionen bewältigen mit den unterschiedlichsten Behandlungen

Depressionen bewältigen mit Bewegung, Medikamente, Johanniskraut
Depressionen bewältigen mit Bewegung, Medikamente, Johanniskraut

Depressionen bewältigen: Grundsätzlich gilt, dass die Behandlung einer schweren Depression in die Hand eines Facharztes gehört. Leichte Fälle lassen sich mit psychotherapeutischer Unterstützung oder in einer Selbsthilfegruppe behandeln. Depressionen sind mehr als nur ein bisschen Traurigkeit. Starke Episoden können mit Suizidgedanken einhergehen oder tatsächlich zu einem Selbstmord führen. Hier erhalten Sie einige Tipps zum Umgang mit Depressionen und was Medikamente, Johanniskraut und Bewegung für Sie tun können.

Die Depression ist heilbar. Der erste Schritt besteht darin zu entscheiden, ob externe Hilfe in Anspruch genommen werden muss oder ob die Möglichkeit besteht sich selbst zu helfen. Offenheit gehört dazu. Sich anderen Menschen mitzuteilen, Missverständnisse auszuräumen, wirkt einer Stigmatisierung entgegen.

Depressionen bewältigen mit Medikamente und Therapie

Bei einer medikamentösen Behandlung ist die regelmäßige Einnahme der Medikamente wichtig. Auch Therapien, sei es die Gesprächstherapie oder die kognitive Verhaltenstherapie benötigen Zeit, um beim Patienten zu wirken.

Bewegung gegen Depressionen

Ein erster Tipp bei einer leichten Depression ist sich zu bewegen. Bewegung steigert den Antrieb und gibt das Gefühl etwas bewirken zu können. Dazu gehören alltägliche Dinge und leichte sportliche Aktivitäten. Depression bedeutet Stillstand. Jede Bewegung ist das Gegenteil von Stillstand.

Johanniskraut

Auch Johanniskraut-Präparate können positiv auf eine Depression einwirken. Sie benötigen mehr Zeit für die Wirkung, als ein Antidepressivum, haben aber gleichzeitig weniger Nebenwirkungen.

Die negativen Bewertungen sollten mit der Wirklichkeit verglichen werden. Die eigene Hilflosigkeit wird oft überschätzt und vergrößert die Depression. Fragen, ob wirklich alles aussichtslos ist und man nie wieder glücklich werden kann, sollten gestellt und mit der Vergangenheit verglichen werden. Oft ist die Erkenntnis hilfreich, in der Vergangenheit bereits einiges geleistet zu haben.

Glücklichkeit zulassen und positive Anker aufbauen um Depressionen bewältigen zu können

Depressive Gefühle sind nicht der Beweis, dass alles verloren und ausweglos ist. Vielmehr zeigen sie an, dass die eigene Lage als ausweglos bewertet wird. Wichtig und hilfreich ist, das Gedankenkarussell aus Grübeln und negativen Vorstellungen zu durchbrechen.

Im Ansatz bei kleinen Dingen des Lebens, in einem Gespräch, bei einem Film, bei einer Tätigkeit, ein Stück Freude zu empfinden und sei es nur für ein paar Minuten, kann zeigen, dass positives Denken, das Zulassen angenehmer Empfindungen, immer noch möglich ist.

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