Depressive Episode, schwere, leichte oder mittelgradige Depression

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Schwere, mittelgradige oder leichte depressive Episode

Depressive Episode - schwere, leichte oder mittelgradige Depression
Depressive Episode – schwere, leichte oder mittelgradige Depression

Depressive Episode: Hält eine ausgeprägte depressive Symptomatik mindestens zwei Wochen an, wird von einer depressiven Episode gesprochen. Depressive Episoden können von unterschiedlicher Schwere sein. Die Dauer des Verlaufs einer Depression ist sehr variabel. Im statistischen Mittel wird von vier bis sechs Monaten ausgegangen. Unterschieden werden kann nach leichte, mittelgradige oder schwere Depression.

Viele Depressionen beginnen im jungen Erwachsenenalter. Prinzipiell kann eine Depression aber in jedem Alter auftreten. Die Chance einer Remission, dem vollständigen Abklingen einer depressiven Symptomatik, ist gut. Bei unbehandelten Fällen bleibt manchmal eine Restsymptomatik zurück. Die Diagnosestellung einer Depression richtet sich nach der internationalen Klassifikation psychischer Störungen.

Symptomatik einer Depression

Bei einer depressiven Episode muss zwischen Haupt- und Zusatzsymptomen unterschieden werden. Anhand dieser Symptome wird der Schweregrad der depressiven Episode ermittelt.

  • In leichten depressiven Episoden ist der Mensch weiterhin in der Lage, sozialen und beruflichen Verpflichtungen nachzukommen.
  • Eine mittelgradige Episode beeinträchtigt bereits die Funktionsfähigkeit, zumindest in Teilen.
  • Bei einer schweren depressiven Episode kann sowohl sozialen als auch beruflichen Verpflichtungen nicht mehr nachgekommen werden.

Bei einer depressiven Episode treten zahlreiche Symptome auf. Die Gefühle sind betroffen.

Psychische Symptome

  • Bereits Kleinigkeiten reichen aus, um in Tränen auszubrechen.
  • Energie und Antrieb fehlen.
  • Es fällt schwer, sich aufzuraffen.
  • Die Aufmerksamkeit ist oft eingeschränkt.
  • Der Kranke erlebt sich als abwesend.
  • Gedanken werden immer wieder gedacht. Die gleichen Denkinhalte zermürben, ohne dass es zu einem Ergebnis käme.
  • Der Betroffene reagiert sensibel gegenüber Kritik, entwickelt Schuldgefühle und setzt seinen eigenen Selbstwert deutlich herab.
  • Es fällt zunehmend schwerer, Kontakte aufrechtzuerhalten.
  • Bei der Arbeit wächst das Gefühl überfordert zu sein.

Aber nicht nur psychisch macht sich die depressive Episode bemerkbar. Auch körperlich fallen immer mehr Symptome auf.

Körperliche Symptome

  • Schlafstörungen bis hin zu Alpträumen können auftreten.
  • Appetitlosigkeit setzt ein.
  • Oft entsteht ein diffuser Druck im Kopf.
  • Eine schwere Atmung macht sich durch das Gefühl einer Enge im Brustkorb bemerkbar.
  • Herz- und Kreislaufbeschwerden sowie Magen- und Darmprobleme treten auf.

Eine gezielte Diagnostik ist nötig, um eine depressive Episode zu behandeln. Sowohl die Ursache als auch die Verlaufsform der Depression zu erkennen, ist notwendig, um weitere Depressionen zu verhindern.

Weiterführende Informationen

Die von uns ausgearbeiteten Beiträge sollen nur Ihren Spielraum der möglichen Therapien oder Behandlungen erweitern und Anreize setzen Ihr Wissen zu erweitern. Jede Form der Diagnose obliegt Ihrem Arzt oder Therapeuten, welchen Sie zu rate ziehen sollen.

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