Der richtige Arzt bei Rückenschmerzen – Hausarzt oder Orthopäde

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Wer hilft bei Rückenschmerzen? Osteopath, Hausarzt und Orthopäde

Der richtige Arzt bei Rückenschmerzen - Hausarzt oder Orthopäde
Der richtige Arzt bei Rückenschmerzen – Hausarzt oder Orthopäde

Wenn Rückenschmerzen zu einem länger andauernden Problem werden und mit Mitteln wie mehr Bewegung und Veränderung der Lebens- und der Arbeitsumstände nicht zu beseitigen sind, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Dies kann und sollte zuerst einmal ein Allgemeinmediziner sein.

Der Allgemeinmediziner, meist der Hausarzt

Mithilfe des Allgemeinmediziners kann das Krankheitsbild eingegrenzt werden. Es ist durchaus möglich, dass dauerhaft bestehende Rückenschmerzen ihre Ursache nicht in der Muskulatur oder im Knochenbau beziehungsweise dem Nervensystem des Rückens haben. Der menschliche Organismus ist sehr komplex und bis heute sind nicht alle Zusammenhänge restlos geklärt. Das Fachgebiet der Allgemeinmedizin bietet hier den ersten Ansatz für die Erforschung der Ursachen.

Die Orthopädie bzw. der Orthopäde

Bestehen keine Erkrankungen, die in das Gebiet des Allgemeinmediziners oder eines anderen Facharztes fallen, so bleibt letztlich die Orthopädie, also die medizinische Fachrichtung, die sich mit Erkrankungen und Fehlbildungen des Stütz- und Bewegungsapparates befasst. Der Orthopäde untersucht zur Ursachenforschung den Stützapparat wie auch die Muskulatur und ebenso das damit in Verbindung stehende Nervensystem. Heute sind die früher getrennten Fachrichtungen Orthopädie und Unfallchirurgie in einem Fachgebiet vereint. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie greift zur Diagnostik auf verschiedene technische Hilfsmittel wie die Computertomografie, die Sonografie, die Kernspintomografie und natürlich das Röntgen zurück. Mehr Informationen zur Orthopädie

Der Osteopath

Wer eine Alternative zur herkömmlichen Medizin sucht, findet diese in Bezug auf Rückenschmerzen in der Osteopathie. Während das Berufsbild des Chiropraktikers, der sich unter anderem mit der Osteopathie beschäftigt, in anderen Ländern wie etwa den USA schon lange anerkannt ist, konnte es sich in Deutschland erst in den letzten Jahren durchsetzen. So übernehmen die öffentlichen Krankenkassen seit dem 1. Januar 2012 osteopathische Behandlungen. Grundlage der Osteopathie ist die manuelle Behandlung des Patienten, wobei Fehlstellungen der Gelenke oder Wirbel ertastet und, wenn möglich, wieder eingerichtet werden. Gleichzeitig beruht die Osteopathie auf der Annahme, dass eine optimal ausgerichtete Muskulatur wie auch das Skelett die Grundlage für einen funktionierenden Organismus darstellt.

Klinische Studien zeigten, dass die unterschiedlichen Therapieansätze von Osteopathie und herkömmlicher Humanmedizin die gleichen Ergebnisse in diesem Bereich brachten.

Die von uns ausgearbeiteten Antworten sollen nur Ihren Spielraum der möglichen Therapien oder Behandlungen erweitern und Anreize setzen Ihr Wissen zu erweitern. Jede Form der Diagnose obliegt Ihrem Arzt oder Therapeuten, welchen Sie zu rate ziehen sollen.

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