Die Homöopathie bei Husten und Halsschmerzen

AlternativmedizinHomöopathie – Die Homöopathie bei Husten und Halsschmerzen

Homöopathie Husten und Halsschmerzen

Die Homöopathie Husten und Halsschmerzen
Die Homöopathie Husten und Halsschmerzen

Homöopathie Husten: Ein Husten ist keine eigenständige Krankheit, sondern gehört in den meisten Fällen zu den Begleitsymptomen einer Atemwegserkrankung. Der Husten hat dabei die Aufgabe, die Atemwege von Schleim, Staub und anderen Fremdkörpern zu reinigen. Deshalb ist es auch nicht sinnvoll, den Husten immer gleich zu bekämpfen, sondern erst einmal zu schauen, wo die Ursache des Hustens liegt und welche Symptome vorhanden sind. Mit der Homöopathie kann der Husten gelindert werden.

In der Medizin werden im Wesentlichen zwei Arten von Husten unterschieden:

  • trockener Reizhusten
  • Husten wegen Verschleimung

Der trockene Reizhusten ist eine Reaktion auf äußere Reize wie Gase oder Staub und produziert keinen Schleim. Er kann mit hustenstillenden Mitteln behandelt werden. Wenn der Husten allerdings die Folge eines viralen oder bakteriellen Infekts mit Verschleimung ist, dann darf der Husten auf keinen Fall unterdrückt werden, weil der Schleim dazu da ist, die Erreger zu binden und durch den Hustenreflex aus dem Körper zu befördern, dat sie dort keinen Schaden anrichten können.

Die Behandlung mit der Homöopathie

Die Behandlung des Hustens sollte sich daher nach der Ursache richten. Nicht immer ist eine schulmedizinische antibiotische Therapie notwendig, auch die Homöopathie kann bei einem Husten gute Dienste leisten. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, ist es bei einer homöopathischen Behandlung wichtig, dass das gewählte homöopathische Mittel zu dem Beschwerdebild des Hustens passt.

Indikationen und mögliche homöopathische Mittel zur Behandlung

  • Erkältung mit Fieber, bellendem, krampfartigem Reizhusten: Belladonna
  • Krampfartiger Husten, der sich durch Kälte und morgens verschlechtert: Hepar sulfuris
  • Nächtliche Hustenanfälle bei einer Erkältung, frische Luft bessert: Aconitum
  •  morgendlicher, schmerzhafter Husten durch Überanstrengung bei Erkältung: Drosera
  • Rachen trocken und rau, Kitzeln im Hals, Urinabgang beim Husten: Causticum Hahnemanni
  • rauer, trockener, schmerzhafter Husten, begleitet von Durstgefühl: Bryonia
  • Steigerung der Abwehrkräfte: Echinacea
  • Husten mit gelblichem Auswurf, der die Nachtruhe stört: Pulsatilla

In vielen Fällen reicht es völlig, einen Husten durch bewährte Hausmittel, Inhalieren und die Einnahme homöopathischer Mittel zu behandeln, aber die Beschwerden sollten sich dann spätestens nach 14 Tagen gebessert haben. Eine Bronchitis, die nicht richtig behandelt wird, kann sich zu einer chronischen Bronchitis entwickeln oder zur Lungenentzündung. Wer nach ca. 14 Tagen noch keine Besserung der Beschwerden merkt, sollte sich in jedem Fall ärztlich untersuchen und behandeln lassen.

Generell sollten sollten Sie auf den Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker, sobald Sie Krankheitssymptome aufweisen, nicht verzichten.

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