Die Kraft der Gedanken – Positives Denken lernen

GesundheitsthemenPositives Denken – Die Kraft der Gedanken oder Positives Denken lernen mit Affirmationen und Visualisierung

Positives Denken lernen, kann das Leben verändern, denn Gedanken besitzen viel Kraft

Die Kraft der Gedanken - Positives Denken lernen
Die Kraft der Gedanken – Positives Denken lernen

Positives Denken hilft der Gesundheit. Dass Mediziner deshalb auch immer wieder Scheinmedikamente verabreichen, ist bekannt. Schließlich können auch Placebos helfen, wird unser Handeln doch überwiegend mental gesteuert. So ist es auch möglich, dass wir uns mit der bloßen Kraft unserer Gedanken heilen können. Hier lernen Sie mehr über die selbsterfüllende Prophezeiung, was Affirmationen und Visualisierungen für Sie tun können und wie unser Unterbewusstsein auf positives oder negatives Denken reagiert.

Vorstellung wird Realität

Wer fest an etwas glaubt, beeinflusst nicht nur seine Einstellung dieser Sache gegenüber. Auch das Verhalten in bestimmten Situationen oder anderen Menschen gegenüber, die Reaktion auf Situationen und Menschen, werden anders wahrgenommen und angegangen. Die eigene Erwartungshaltung kann unser Denken und Handeln so stark beeinflussen, dass die Vorstellung irgendwann zur Realität wird.

Ein Beispiel:

Seriöse Lebensberater von Viversum beispielsweise bieten online ein kostenloses Kartenlegen an. Ratsuchende können hier Hinweise zu Auslösern von negativen Gedanken erhalten und Fragen über die Zukunft klären. Dabei wird aber nicht die konkrete Zukunft gedeutet, sondern es werden Tendenzen aufgezeigt. Die Prognosen können eintreffen, müssen es aber nicht. Und genau hier kommt die Kraft der eigenen Vorstellung und Gedanken ins Spiel. Denn die Zukunftsprognosen sind vage und können deshalb von der eigenen Vorstellung konkretisiert und realisiert werden.

Wenn einem zum Beispiel vorhergesagt wird, dass man einen netten Menschen kennenlernen wird, ist die Chance sehr hoch, dass genau dies auch passiert. Denn fortan vermutet man hinter jeder Person, die einem neu begegnet, diesen netten Menschen. Folglich verhält man sich der Person gegenüber freundlicher und offener, als man es vielleicht ohne diese Erwartung getan hätte. Allein dadurch steigt die Chance, dass man sich auf Anhieb gut versteht. Weil man sich wünscht, dass diese Person die Vorhergesagte ist, bemerkt man zudem eher die positiven Aspekte des Gegenübers und übersieht leichter die negativen. Auch das führt dazu, dass man sich sympathischer ist.

Man spricht hierbei von der self-fulfilling prophecy, der selbsterfüllenden Prophezeiung. Eine der bekanntesten selbsterfüllenden Prophezeiungen ist der sogenannte Placebo-Effekt.

Das Unterbewusstsein programmieren

Ob Placebo-Effekt, selbsterfüllende Prophezeiung oder positives Denken – hinter all diesen Dingen verbirgt sich der Vorgang, aus Vorstellungen und Gedanken gezielte Wirkungen zu erhalten. Wissenschaftler konnten bereits belegen, dass sich dahinter ein neurobiologischer Vorgang verbirgt. Wer beispielsweise glaubt, dass ihm ein Medikament hilft, wird Heilung erfahren – auch, wenn es sich um ein Scheinmedikament handelt. Denn bereits der Gang zum Arzt oder die Einnahme eines vermeintlich helfenden Mittels führt dazu, dass im zentralen Nervensystem Prozesse ausgelöst werden. In der Regel werden dann automatisch körpereigene Stoffe ausgeschüttet, Endorphine beispielsweise, die die Heilung des Körpers unterstützen. Allein der Glaube an die Heilung hat dann den Heilungsprozess aktiviert.

Dieser Vorgang geschieht aber nicht ausschließlich unbewusst. Leistungssportler, Manager und Menschen, die häufig unter massivem Druck stehen, machen es sich schon lange zunutze, dass man sein Unterbewusstsein für bestimmte Situationen programmieren kann. Je nachdem, welches Ziel man verfolgt (Wettbewerb gewinnen, Leistung erbringen, gesund sein), kann man verschiedene Techniken anwenden. Zwei davon sind Visualisierung und Affirmationen.

Visualisierung

Gefühle und innere Bilder können das Unterbewusstsein auf einen Zustand hin programmieren. Wer sich eine bestimmte Situation immer und immer wieder vor dem geistigen Auge visualisiert, trainiert sein Bewusstsein. Bei einer realen Aktivität aktiviert der Mensch neuronale Prozesse und erlebt bestimmte Gefühle. Dieselben Prozesse und Gefühle können bei einer intensiven innerlichen Visualisierung dieser Aktivität ausgelöst werden. Das Gehirn unterscheidet nämlich nicht zwischen bloßer Vorstellung und Realität. Es nimmt Bilder wahr und reagiert darauf, egal, ob vor dem inneren Auge oder im Realen.

Affirmationen

Eine weitere Technik ist das Erstellen von Affirmationen. Wer sich täglich positive Selbstsuggestionen und Glaubenssätze vorsagt, gelangt langfristig zu positivem Denken. Damit steuert man seinen eigenen Blickwinkel, lenkt die Aufmerksamkeit auf die entsprechenden Dinge und fördert die Reaktionsfähigkeit. Positives Denken setzt positive Energien frei, die wiederum zu positivem Handeln animieren.

Achtung vor negativer Kraft

Was im Positiven funktioniert, ist allerdings genauso auch im Negativen möglich. Wer negative Gedanken hat oder sich regelmäßig schlimme Situationen ausmalt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit tatsächlich negative Erfahrungen machen. Denn das Unterbewusstsein unterscheidet nicht zwischen gut oder schlecht.

Die Kraft unserer Gedanken beeinflusst unser Handeln, egal, ob positiv oder negativ. Wer der Überzeugung ist, dass ihm demnächst etwas Gutes oder Schlimmes zustößt, verhält sich so, dass dieses Ereignis tatsächlich eintritt. Es liegt also an uns, in welche Richtung wir unser Unterbewusstsein und damit auch unser Leben lenken.

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