Wie kann man eine Depression erkennen und testen?

KrankheitenDepressionen – Wie kann man eine Depression erkennen und testen?

Depression erkennen

Depression erkennen: Angst ist ein zentrales Thema depressiver Menschen. Diese Angst ist oft diffus, für andere nicht nachvollziehbar und wird meist wenig konkret geäußert. Trotzdem können Ängste jede Lebenssituation betreffen. Sie richten sich auf die Zukunft, auf die Erkrankung, auf Verlust- und Trennungsängste und gleichen manchmal einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Das Eintreffen ungünstiger Ereignisse wird mehr oder minder beschworen, bis Ängste im ungünstigsten Fall zu Tatsachen werden. Hilflosigkeit und Ohnmacht werden so noch verstärkt.

Menschen mit Depressionen benötigen außerdem oft deutlich mehr Zeit für ihre Arbeit. Alles wird aufgeschoben, weil es schwer von der Hand geht. Dadurch ergeben sich Selbstzweifel, Schuldgefühle und Minderwertigkeitskomplexe. Versagensangst und das Gefühl einer eigenen Wertlosigkeit machen sich immer mehr breit. Die Selbstvorwürfe, angehörigen Menschen zur Last zu fallen, dem eigen Arbeitspensum nicht gerecht werden zu können, Familie und Beruf zu vernachlässigen, häufen sich immer mehr und verstärken die bereits negative Selbstbetrachtung. Schande, Makel, persönliches Versagen werfen sich insbesondere pflichtbewusste und leistungsorientierte Männer vor.

Wie wirkt sich eine Depression aus?

Die Zukunft und vor allem sich selbst, zumindest ansatzweise, positiv betrachten zu können, ist stark depressiven Menschen ohne eine adäquate Behandlung nicht mehr möglich. Hobbies und Interessen, die vor der Erkrankung Spaß gemacht haben, werden aufgegeben. Eine Folge ist, dass depressive Menschen sich abkapseln und von anderen immer mehr zurückziehen, weil sie sich als Belastung empfinden. Bei starken Depressionen stellt sich das Empfinden ein, eine zentnerschwere Last zu tragen, die eine übermenschliche Kraft erfordert. Die kleinste Anstrengung, die mit körperlicher Betätigung einhergeht, ist kaum noch zu leisten.

Alltägliche Verrichtungen wie Aufstehen, Ankleiden, Duschen, Zähneputzen werden nur widerwillig in Angriff genommen und sehr langsam ausgeführt. Alles zieht sich in die Länge wie ein Kaugummi. Während ein Schlaganfall den Körper lähmt, lähmt die Depression die Seele. Einen Depressionen Test für eine Ersteinschätzung finden Sie bei Therapie.de. Hier können Sie nach ICD 10 Standard einen Test durchführen und eventuell eine Depression erkennen. Diese Selbstbeurteilungs-Depressions-Skala wurde von dem Psychiater Dr. William W.K. Zung entwickelt, um depressive Zustände sowohl aufzudecken als auch zu quantifizieren. Hier finden Sie einen Beitrag zum Depressionen Test.

Arbeit und das Burnout Syndrom

In der heutigen Zeit sind Depressionen eine der häufigsten Erkrankungen in unserer Gesellschaft. Von einer schweren endogenen Depression bis hin zu depressiven Verstimmungen reicht die Bandbreite. Die Frage betrifft oftmals den Ansatzpunkt der Behandlung. Je früher eine Depression erkannt wird, so schneller kann man etwas dagegen tun. Noch bevor die negativen Gedanken überhand nehmen, sollten die Menschen Prävention für sich oder andere einleiten, sofern sie das wollen. Auch der Arbeitsplatz oder die Arbeitstelle kann Depressionen auslösen. Heute wird oftmals von Burnout gesprochen, aber genau damit sprechen wir von einer Depression. Sollte die Arbeit keinen Spaß mehr machen, keine Bestätigung mehr bringen oder man denkt alles was ich tue ist sinnlos, so sind das erste Anzeichen in Richtung eines Burnouts. Hier finden Sie mehr Informationen zum Thema Burnout Syndrom.

Wie kann man eine Depression erkennen und testen?
Wie kann man eine Depression erkennen und testen?